Zusammenarbeit

Was ein Erstgespräch bei uns klärt, und was nicht

Viele zögern vor dem ersten Gespräch mit einer Agentur, weil sie nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Deshalb hier vorab, was in diesem Gespräch passiert, was nicht, und wie ihr es am besten nutzt.

06.10.2026 4 min Lesezeit Pascal Rentschler

Am Ende steht ein klarer nächster Schritt oder ein klares Nein. Dauer ist noch zu bestätigen.
In diesem Artikel

    Ein Erstgespräch mit einer Agentur hat einen schlechten Ruf, und oft zu Recht. Man erzählt eine Stunde lang von seinem Unternehmen, bekommt eine Präsentation über Referenzen und am Ende ein Angebot, das irgendwie zu allem passt. Oder man bekommt eine kostenlose Analyse, die vor allem dazu dient, den nächsten Auftrag vorzubereiten.

    Wir machen das anders, und weil das Wort „anders“ wenig bedeutet, beschreiben wir hier genau, wie.

    Worum es in dem Gespräch geht

    Das Erstgespräch hat eine einzige Aufgabe: herauszufinden, ob wir zueinander passen. Nicht, ob ihr uns sympathisch findet oder wir euch, sondern ob euer Problem eines ist, bei dem wir wirklich helfen können. Diese Frage beantworten wir gemeinsam, und manchmal lautet die ehrliche Antwort nein.

    PLATZHALTER. Dauer (30 Minuten?), kostenfrei ja/nein, online oder vor Ort, wer von euch beiden teilnimmt (Pascal, Marcel oder beide), wie man bucht. Diese Angaben stehen bisher auf keiner Seite und müssen von euch kommen.

    Was das Gespräch klärt

    Wo ihr gerade steht

    Was ist der Anlass? Eine Website, die nicht mehr zu euch passt, zu wenige passende Anfragen, offene Stellen, die niemand besetzt, oder das Gefühl, dass eure Qualität online nicht ankommt? Wir fragen nach, bis klar ist, was eigentlich das Problem ist. Oft ist es ein anderes als das, mit dem das Gespräch begonnen hat.

    Was ihr schon versucht habt

    Die meisten Unternehmen, die sich bei uns melden, haben schon etwas unternommen. Eine neue Website, eine Kampagne, eine andere Agentur. Was davon funktioniert hat und was nicht, sagt uns mehr als jede Zielbeschreibung.

    Ob wir die Richtigen sind

    Wir arbeiten vor allem für Kanzleien und B2B-Dienstleister, in drei Bereichen: Positionierung und Website, KI und Automatisierung, Sichtbarkeit bei Menschen und in KI-Suchen. Liegt euer Anliegen außerhalb, sagen wir das, und wenn wir jemanden kennen, der besser passt, auch das.

    Was ein nächster Schritt wäre

    Wenn es passt, ist der nächste Schritt fast immer eine Bestandsaufnahme: eine Woche, in der wir euren Auftritt, eure Positionierung und euren Wettbewerb ansehen und drei bis fünf Hebel nach Wirkung sortieren. Sie kostet 1.500 bis 3.500 € und wird bei einem Folgeprojekt angerechnet. Das Kernprojekt danach liegt bei 15.000 bis 25.000 € und dauert acht bis zwölf Wochen. Diese Zahlen nennen wir im Gespräch ohnehin, deshalb stehen sie auch hier.

    PLATZHALTER. Laut docs/08 wird die Bestandsaufnahme zur Hälfte angerechnet, /ueber-uns sagt nur „verrechnet“. Formulierung im Artikel an die geltende Regel anpassen.

    Was das Gespräch nicht ist

    Das Gespräch ist ein ehrlicher Austausch über euer Problem. Ihr bekommt Rückfragen, eine Einschätzung und am Ende einen klaren nächsten Schritt oder ein klares Nein. Mit mehr Klarheit geht ihr in jedem Fall raus, auch wenn ihr nicht mit uns arbeitet.

    Es ist keine Gratis-Beratung, kein Konzept auf Zuruf und kein Angebot nach zehn Minuten. Und ihr sollt euch danach zu nichts verpflichtet fühlen.

    Den letzten Punkt meinen wir ernst. Es ist verlockend, im ersten Gespräch schon Lösungen zu präsentieren, weil es kompetent wirkt. Aber eine Empfehlung, die wir nach dreißig Minuten aussprechen, ohne eure Zahlen, euren Markt und eure Kunden zu kennen, wäre geraten. Wir sagen euch lieber, welche Fragen wir klären würden, als eine Antwort zu geben, die wir nicht verantworten können.

    Wie ihr das Gespräch am besten nutzt

    Ihr müsst nichts vorbereiten. Aber drei Dinge machen das Gespräch deutlich ergiebiger:

    1. Der Anlass in einem Satz. Warum jetzt? Was ist passiert, dass ihr euch meldet? Ein konkreter Anlass hilft mehr als eine lange Vorgeschichte.
    2. Ein, zwei Beispiele. Eine Anfrage, die nicht gepasst hat, eine Bewerbung, die ausgeblieben ist, eine Website eines Wettbewerbers, die euch ärgert oder beeindruckt. Beispiele sagen mehr als Beschreibungen.
    3. Euer Rahmen. Ein grober Zeitraum und eine Vorstellung vom Budget. Das ist kein Verhandlungsauftakt, sondern hilft beiden Seiten, keine Zeit mit einem Vorschlag zu verlieren, der nicht passt.

    Was danach passiert

    Wenn es passt, bekommt ihr eine kurze schriftliche Zusammenfassung: was wir verstanden haben, was wir vorschlagen und was es kostet. Wenn es nicht passt, sagen wir es im Gespräch und begründen es. In beiden Fällen meldet sich niemand drei Wochen später mit einem „kurzen Update“.

    PLATZHALTER. Stimmt die schriftliche Zusammenfassung nach dem Gespräch so? Wer schreibt sie, bis wann? Falls es die heute nicht gibt: entweder einführen oder den Absatz streichen.

    Wenn ihr nach diesem Artikel das Gefühl habt, dass euer Anliegen zu uns passen könnte, ist das Gespräch der einfachste Weg, es herauszufinden.

    Lieber gleich
    über euren Fall reden?

    Was lässt sich bauen? Mit den richtigen Tools und KI ziemlich viel.
    Was davon bringt dich weiter? Das klären wir gemeinsam und setzen es anschließend um. Frag uns unverbindlich an. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden persönlich bei dir.

    Porträt von Pascal Rentschler